Programm der Konferenz 2026
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Donnerstag, 02. Juli 2026
9:00 Ankommen
9:30 Begrüßungs-Kaffee
10:00 Begrüßung, Gruß-Worte, Kennenlernen
11:00 Eröffnungsvortrag von Jenny Bießmann, Peer Counselorin ISL, aktiv und selbstbestimmt e.V. Berlin
11:50 Vorstellung der Arbeitsgruppen für den Nachmittag
12:00 Imbiss
13:00 Arbeits-Gruppen
15:00 Arbeits-Gruppen, 2. Durchgang
17:00 Ende des ersten Tages
Check-in für Übernachtungsgäste
18:00 Abendessen
19:00 freiwilliges Abend-Angebot: gemütliches Beisammensein
Freitag, 3. Juli 2026
8:30 Ankommen bei Kaffee / Check-out für Übernachtungsgäste
9:00 freiwilliges Morgen-Angebot: Bewegung mit Karoline Hinkfoth
10:00 Beginn und Begrüßung
10:15 Infos zur Besuchs-Kommission mit Johannes Schweizer und Stephan Wagner, LAG Selbsthilfe
11:00 Gesprächsrunde mit der LAG Frauenbeauftragte
12:00 Imbiss
13:00 gemeinsamer Abschluss der Konferenz, kleine Überraschung, Ausklang & Austausch
14:00 Ende der Konferenz
Kongress-Programm 2026
Im Jahr 2026 findet die INKLUSIVA wieder als INKLUSIVA-KONGRESS statt. Das Thema in diesem Jahr ist Neurodiversität. Im Mittelpunkt der Veranstaltung wird das Voneinander-Lernen durch Vorträge, praxisbezogene Workshops und strukturierte Gesprächsformate stehen.
Das Programm wird sich in Kürze weiter füllen.
Im 1. Obergeschoss stehen während der gesamten Dauer des Kongresses Rückzugs- und Ruheräume zur Verfügung.
Arbeitsgruppen
Als Bewohnervertretung Gespräche führen – wie kann man das gut machen?
Darum geht es in dieser Arbeitsgruppe: Bewohnervertretungen vertreten die Interessen der Bewohner und Bewohnerinnen.
Dabei müssen sie mit vielen verschiedenen Menschen sprechen.
Zum Beispiel:
- Der Einrichtungsleitung
- Den Mitarbeitern
- Den Mitbewohnern
- Den Angehörigen
- Der Beratungs- und Prüf-Behörde
Gute Gespräche zu führen ist manchmal schwierig. Aber Gespräche führen kann man üben.
Diese Fragen besprechen wir in dieser Arbeits-Gruppe:
- Wie kann ich mich vorbereiten?
- Wie sage ich klar meine Meinung?
- Wie kann ich gut zuhören?
- Wie gehe ich mit Streit zwischen Bewohnern um?
- Was mache ich, wenn ein Gespräch schlecht gelaufen ist?
- Wo kann ich mir Hilfe holen?
Am Anfang gibt es Informationen in leichter Sprache über Gesprächs-Führung. Danach arbeiten wir mit praktischen Beispielen von den Teilnehmern der Arbeits-Gruppe.
Leitung: Gerlinde Busch vom Zentrum für selbstbestimmtes Leben e.V., Mainz
Gewalt verhindern – ein erster Einblick für BewohnendenVertretungen
Gewalt-Schutz geht nur zusammen! Gewalt-Schutz-Konzepte schützen nur dann, wenn sie im Alltag gelebt werden.
Wenn alle wissen:
- Das ist Gewalt.
- Das kann ich tun.
- Hier gibt es Hilfe.
Wenn alle mitreden und mitmachen können.
Wir wollen Tipps geben.
Wir wollen mit Ihnen gemeinsam überlegen und ausprobieren:
Wie geht Gewalt-Schutz für alle und mit allen?
Leitung: Ricarda Kluge vom Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe – Frauen gegen Gewalt e. V., Berlin und Patricia Gutsche, Peer-Expertin
Persönliche Zukunftsplanung – was ist das?
Wir beschäftigen uns mit unseren Wünschen und Träumen, kreativ und spielerisch.
Wir überlegen: Wer bin ich, was kann ich?
Und: Was mögen andere an mir?
Sie wollen bei dem Workshop mitmachen?
Dann bringen Sie bitte ein Foto von Ihnen mit.
Das Foto soll auf Papier sein.
Das bedeutet: Das Foto darf nicht auf dem Handy oder dem Computer sein.
Leitung: Inka Mertingk Netzwerk persönliche Zukunftsplanung
Austausch mit der Abteilung BP-LWTG (früher: Heimaufsicht)
In dieser Arbeits-Gruppe sprechen wir mit der Abteilung BP-LWTG.
Die Abteilung BP-LWTG gehört zum Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung.
Früher nannte man sie Heim-Aufsicht.
Heute sagt man: BP-LWTG
Diese Fragen besprechen wir in der Arbeits-Gruppe:
- Was heißt BP-LWTG genau?
- Für welche Menschen sind die Mitarbeiter von der Abteilung BP-LWTG da?
- Wir sprechen über Regeln für die Einrichtungen, in denen die Menschen leben.
- Und über die Rechte von den Menschen, die dort leben.
- Und über die Rechte von den Bewohner-Vertretungen.
- Wir überlegen, wie die Einrichtung den Bewohnern und den Bewohner-Vertretungen helfen kann.
- Wir überlegen, wie die Abteilung BP-LWTG den Einrichtungen und den Bewohnern helfen kann.
Leitung: Bernhard Egenolf von der BP-LWTG, Mainz und weitere Kolleg*innen
Digitale Grundlagen für die Selbst-Vertretung
Digitale Medien sind zum Beispiel das Internet, Handys oder Computer.
Mit digitalen Medien kann man Informationen finden.
Man kann mit anderen Menschen sprechen Man kann sagen, was man denkt.
In diesem Kurs lernen Sie wichtige Dinge über digitale Medien.
Wir sprechen darüber, wie digitale Medien bei der Selbst-Vertretung helfen können, Sie bekommen praktische Tipps.
Es gibt Zeit für Ihre Fragen.
Leitung: Sebastian Jähnke von Erdmännchen & Bär GmbH, Heidelberg
Freier Austausch für Unterstützungspersonen
Unterstützer*innen von Bewohnenden-Vertretungen können sich in diesem Workshop zu freigewählten Themen austauschen.
Themen können sein: Assistenz für Bewohnenden-Vertretungen auf Regional- und Landeskonferenzen, Barbetrag/Taschengeldbetrag für Bewohnende.
Der Workshop wird geleitet von Stephan Wagner, der auch einen fachlichen Beitrag zu den einzelnen Themen geben wird.
Darüber hinaus werden die Themen gesammelt, um eine Fortführung des Austauschs bei künftigen Veranstaltungen zu ermöglichen.
Leitung: Stephan Wagner von der LAG Selbsthilfe RLP e.V., Mainz
Bewegungsangebot
Wir machen eine Bewegungs-pause.
Alle können mitmachen.
Wir bewegen uns gemeinsam.
Die Bewegungspause hilft uns, ruhig zu werden.
Wir machen einfache Übungen.
Wir bewegen uns langsam und vorsichtig.
So bekommen wir neue Energie.
Die Pause ist für alle Menschen.
Es ist egal, ob Sie vorher Erfahrungen haben.
Es ist egal, wie Ihr Körper ist.
Jeder kann teilnehmen.
Leitung: Karoline Hinkfoth Systemische Coach für Positive Psychologie und Tanzvermittlerin, Heidelberg